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HubSpot vs. Pipedrive: Welches CRM ist besser für KMU?

HubSpot vs. Pipedrive im direkten Vergleich: Funktionen, Preise, Stärken & Schwächen. Welches CRM passt zu deinem Unternehmen?

HubSpot vs. Pipedrive: Welches CRM ist besser für KMU?

HubSpot vs. Pipedrive: Welches CRM ist besser für KMU?

Dieser Vergleich richtet sich an Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen, die ein CRM-System einführen oder wechseln möchten. Wenn dein Team täglich mit Leads, Kundenkontakten und Verkaufsprozessen arbeitet und du endlich Ordnung in den Vertrieb bringen willst, bist du hier richtig.

Quick-Vergleich auf einen Blick

Kriterium HubSpot CRM Pipedrive
Einstiegspreis Kostenlos (Free-Tier verfügbar) ab 14 € / Nutzer / Monat
Zielgruppe KMU bis Enterprise Start-ups und wachsende KMU
Größte Stärke All-in-one Marketing + CRM Visuelles Pipeline-Management
Größte Schwäche Kostenexplosion bei Skalierung Begrenzte Marketing-Funktionen
Unsere Bewertung ⭐⭐⭐⭐ (4/5) ⭐⭐⭐⭐ (4/5)

HubSpot CRM im Überblick

HubSpot ist weit mehr als ein CRM — es ist eine vollständige Plattform, die CRM, Marketing-Automatisierung, E-Mail-Marketing, Content-Management und Kundenservice unter einem Dach vereint. Der kostenlose Grundplan enthält bereits überraschend viele Funktionen: unbegrenzte Nutzer, Kontaktverwaltung, Deal-Tracking und grundlegende Berichterstattung.

Der große Vorteil von HubSpot liegt in seiner Tiefe. Wer das gesamte Ökosystem nutzt, bekommt eine lückenlose Übersicht vom ersten Webseiten-Besucher bis zum langjährigen Stammkunden. Die Lernkurve ist moderat, die Benutzeroberfläche modern und intuitiv.

Allerdings wird HubSpot teuer, sobald du erweiterte Funktionen benötigst. Marketing Hub Professional kostet schnell mehrere hundert Euro pro Monat — für viele KMU ein relevanter Faktor.


Pipedrive im Überblick

Pipedrive wurde speziell für Vertriebsteams entwickelt und konzentriert sich konsequent auf das, was Verkäufer wirklich brauchen: eine übersichtliche Deal-Pipeline, klare nächste Schritte und wenig Ablenkung. Das visuelle Kanban-Board für Deals ist branchenbekannt und wird von vielen Nutzern als das intuitivste seiner Art beschrieben.

Pipedrive ist schlanker als HubSpot, was ein Vor- und Nachteil zugleich ist. Wer rein auf Vertrieb optimieren will, findet hier ein fokussiertes Werkzeug ohne unnötigen Ballast. Marketing-Automatisierung oder ausgefeilte Reporting-Dashboards sucht man dagegen vergebens — zumindest nicht ohne Zusatz-Tools.

Die Preise sind transparent und fair. Schon der Einsteigerplan enthält das Wesentliche für kleine Teams.


Direktvergleich nach Kriterien

Benutzerfreundlichkeit

Pipedrive gewinnt diesen Punkt knapp. Die Einrichtung dauert wenige Stunden, das Interface ist auf Vertrieb getrimmt und neu Mitarbeitende sind nach einem kurzen Onboarding produktiv. HubSpot ist ebenfalls gut bedienbar, aber die Vielzahl an Modulen und Einstellungen kann anfangs überwältigen.

Preis-Leistung

HubSpots Free-Tier ist unschlagbar für den Einstieg. Für Teams, die aber auch nur eine handvoll Automatisierungen oder erweiterte Reports brauchen, steigt der Preis schnell. Pipedrive bietet für 14–49 € pro Nutzer und Monat ein sehr faires Paket mit klaren Leistungsstufen. Für reine Vertriebsteams hat Pipedrive die bessere Preis-Leistung.

Integrationen

Beide Systeme bieten umfangreiche Integrationen. HubSpot verbindet sich mit über 1.500 Apps und hat einen starken nativen Stack (Gmail, Outlook, Slack, Shopify, etc.). Pipedrive kommt auf über 400 Integrationen — für die meisten KMU-Anforderungen mehr als ausreichend. Wer eine Microsoft-365-Umgebung betreibt, ist mit beiden gut bedient.

DSGVO und Datenschutz

Beide Anbieter haben DSGVO-konforme Datenverarbeitungsverträge und ermöglichen EU-seitigen Datenspeicher. HubSpot betreibt europäische Rechenzentren und bietet detaillierte Datenschutz-Einstellungen auf Kontaktebene. Pipedrive (Hauptsitz in Estland, EU) ist ebenfalls DSGVO-ready. Kleiner Vorteil für HubSpot durch bessere Dokumentation und Audit-Funktionen.

Support

HubSpot bietet im kostenpflichtigen Bereich Telefon- und Chat-Support sowie eine der umfangreichsten Wissensdatenbanken im CRM-Segment. Pipedrive hat einen soliden Chat-Support, der erfahrungsgemäß schnell antwortet. Für den deutschen Markt bietet HubSpot mehr lokalisierte Ressourcen.


Wer sollte HubSpot nehmen?

  • Unternehmen, die Marketing und Vertrieb aus einer Hand steuern wollen — HubSpots Stärke liegt in der nahtlosen Verbindung beider Bereiche.
  • Teams, die mit dem kostenlosen Plan starten und schrittweise skalieren möchten — der Free-Tier ist ein risikofreier Einstieg.
  • Firmen mit eigener Website oder Landingpages, die Lead-Capturing, E-Mail-Sequenzen und CRM-Daten direkt verknüpfen wollen.

Wer sollte Pipedrive nehmen?

  • Reine Vertriebsteams, die sich nicht mit Marketing-Kram ablenken lassen wollen und eine blitzschnelle Übersicht ihrer Deals brauchen.
  • Kleine Teams (2–15 Personen) mit überschaubarem Budget, die trotzdem ein professionelles CRM mit starken Automatisierungen wollen.
  • Außendienstler und Account Manager, die auf dem Smartphone oder Tablet zwischen Terminen schnell Deals aktualisieren müssen — Pipedrives Mobile App ist exzellent.

Fazit und Empfehlung

Beide CRMs sind stark — aber für unterschiedliche Szenarien. Pipedrive empfehlen wir für Unternehmen, deren Kern der Vertrieb ist und die ein schlankes, schnell eingerichtetes Tool wollen. Die fokussierte Benutzeroberfläche und die faire Preisstruktur machen es zur ersten Wahl für wachsende Vertriebsteams.

HubSpot ist die bessere Wahl, wenn du langfristig eine komplette Vertriebs- und Marketing-Plattform aufbauen willst. Der Free-Plan lässt dich unverbindlich starten, und die Skalierbarkeit des Systems ist kaum zu übertreffen — solange du die Kosteneskalation im Blick behältst.

Unser Rat: Starte mit dem kostenlosen HubSpot-Test oder der 14-tägigen Pipedrive-Testphase und entscheide nach zwei Wochen echtem Einsatz im Tagesgeschäft.

Jetzt praktisch werden

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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information. Für individuelle Beratung wende dich an einen qualifizierten IT- oder Unternehmensberater.
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